Zielgruppe

Für wen dieser Kurs gemacht ist

Kleine Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland sind selten alle gleich. Ein Bio-Laden führt andere Zahlen als eine Fahrradwerkstatt. Trotzdem stellen sich die gleichen Fragen: Welche Produkte tragen wirklich, und welche stehen nur schön im Regal.

Ladeninhaberin steht lächelnd vor ihrem sortierten Sortiment im Geschäft
Ausgangslage

Sie führen die Zahlen längst, aber sie sprechen noch nicht zu Ihnen

Vermutlich exportieren Sie regelmäßig Umsatzlisten aus Ihrem Kassensystem. Vielleicht liegen sie auch einfach in einem Ordner, ungeöffnet seit der Steuererklärung. Genau dort setzt der Kurs an. Nicht bei der Buchhaltung, sondern bei der Frage, was diese Zahlen über Ihr Sortiment erzählen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die ihr Geschäft selbst führen oder eng mit der Führung betraut sind, unabhängig davon, ob es fünfzig oder fünftausend Artikel im System gibt.

Ladentypen

Fünf Beispiele für Geschäfte, die von den Modulen profitieren können

Die Methodik ist bewusst branchenunabhängig aufgebaut. Diese Auswahl zeigt, wie unterschiedlich die Ausgangslage sein kann.

Boutiquen und Modegeschäfte

Saisonwaren, viele Größen pro Artikel, schnelle Rotation. Die ABC-Analyse hilft, bei hunderten Varianten den Überblick zu behalten.

Bio-Läden und Feinkost

Kurze Haltbarkeiten, hohe Retourenquote bei Frischeware. Genau hier zeigt Modul 3 seine Wirkung.

Buchhandlungen

Sehr viele Titel mit geringem Einzelumsatz. Die Regalflächen-Analyse aus Modul 4 hilft, verlässliche Verkäufer zu erkennen.

Haushaltswaren und Geschenkartikel

Starke Saisonspitzen zu Feiertagen. Modul 5 zeigt, wie sich Vorjahreszahlen für die Bestellplanung nutzen lassen.

Fahrrad- und Sportfachgeschäfte

Hochpreisige Artikel neben günstigem Zubehör. Die echte Marge pro Artikel wird hier besonders wichtig.

Voraussetzungen

Was Sie mitbringen sollten

Grundlegende Bedienung von Excel oder Google Sheets, mehr braucht es technisch nicht.

Zugriff auf Exporte aus Ihrem Kassensystem oder Ihrer Warenwirtschaft, in der Regel als CSV oder Excel.

Etwa zwei bis drei Stunden Zeit pro Woche über einen überschaubaren Zeitraum.

Die Bereitschaft, sich Zahlen anzusehen, auch wenn das Ergebnis nicht immer angenehm ist.

Was der Kurs nicht ist

Keine Unternehmensberatung, keine individuelle Analyse Ihres Geschäfts

Es gibt keinen Termin, in dem jemand Ihre Zahlen persönlich durchgeht und Empfehlungen ausspricht. Der Kurs vermittelt eine Methode zum eigenständigen Lesen von Verkaufsdaten, die Sie danach selbst anwenden. Das ist ein bewusster Unterschied zu klassischer Beratung, nicht ein Nachteil.

Ebenso ersetzt der Kurs keine steuerliche, rechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung im Einzelfall. Für solche Fragen sind entsprechende Fachpersonen die richtige Anlaufstelle.